1990 - 2000

Unter der Leitung von Ruud Pletting gewann HCT 1989 zum ersten Mal seit 22 Jahren einen ersten Preis bei einem Wettbewerb, und zwar in der Exzellenz-Division, zwei Klassen unter dem letzten ersten Preis, der noch in der Banner-Division gewonnen wurde.

1990 wurde auf Initiative von Petra Wals wieder eine Blockflötenklasse eingerichtet, die 19 Kinder umfasste. In den folgenden Jahren wurden mehrere von ihnen Mitglieder des Vereins.

Andere Proberäume Aufgrund der steigenden Mieten beschloss der Vorstand, sich nach einem anderen Proberaum als dem Zonnehuis umzusehen. Das ’Zuhause’ De Werf am Klinkerweg verfügte über ein Restaurant, in dem die Harmonie proben und auch ihre Instrumente lagern konnte. Seit 1992 ist dies der ständige Proberaum des HCT.

In der Zwischenzeit, im Dezember 1991, wurde Marcel Visser neuer Dirigent des HCT. Im Februar 1993 wurde er von Theo Jansen abgelöst.

Im Jahr 1992 wurde der 70. Jahrestag in relativer Stille begangen; man beschloss, die Kräfte für die 75-Jahr-Feier zu sparen. Dennoch wurde in diesem Jahr ein Jubiläumskonzert gegeben, und im Herbst fand ein Ausflug nach Antwerpen statt, wo ein Konzert im örtlichen Zoo gegeben wurde.

Ausbildungsorchester Dank der Blockflötenklasse stieg die Zahl der jungen Mitglieder wieder an, und Anfang 1992 konnte HCT wieder ein Ausbildungsorchester bilden. Ron Overeem übernahm zum ersten Mal die Leitung dieses Orchesters, später wurde er von Joke Hagedoorn abgelöst. 1993 und 1994 gewann das Orchester bei Wettbewerben erste Preise. Infolgedessen wurde das HCT 1994 erneut in die Ehrendivision aufgenommen.

Dogtroep 1995 hatte HCT die Ehre, von der renommierten Theatergruppe Dogtroep eingeladen zu werden, an einem Theaterspektakel im Poptempel Paradiso in Amsterdam teilzunehmen. An drei aufeinanderfolgenden Abenden fühlten sich die Mitglieder von HCT eine Zeit lang wie echte Künstler. Die Musik von Dogtroep wurde von verschiedenen Ensembles vor einem begeisterten Publikum aufgeführt. Die Krönung des Abends war die Aufführung eines Stücks durch alle anwesenden Musikgruppen.

Ein weiterer Höhepunkt im Jahr 1995 war das Befreiungskonzert, das HCT am 5. Mai anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Befreiung gab. Das Konzert fand in der Bethelkirche statt, und die mitgesungenen Lieder von Wilhelmus, Vera Lynn und ‘Land of hope and glory’ verursachten bei vielen eine Gänsehaut.

1997: 75-jähriges Jubiläum Das Jahresprogramm umfasst inzwischen regelmäßig wiederkehrende Konzerte und Kooperationen: ein Frühlings- und ein Weihnachtskonzert (manchmal mit einem Neujahrskonzert), die Abco-Konzerte (Abonnementkonzerte), die Zusammenarbeit mit dem Dam tot Dam-Schleifenlauf und die viertägige Abendwanderung in Amsterdam-Noord. Einmal im Jahr wird auch der Frühlingsmarkt in De Werf mit Musik bereichert. Darüber hinaus gibt es noch die Verpflichtung, drei Subventionskonzerte pro Jahr zu geben, die in den letzten Jahren auch in Amsterdam-Noord obligatorisch sind. Am 4. Mai nimmt das Orchester am ökumenischen Gedenkgottesdienst, am Schweigemarsch und an der Gedenkfeier am Denkmal teil. Schließlich hat das Ausbildungsorchester in den letzten Jahren jedes Jahr am Festival für Schülerorchester in Heiloo teilgenommen und eröffnet stets seine eigenen Frühjahrs- und Weihnachtskonzerte. Das 75-jährige Jubiläum wurde ausgiebig gefeiert. Höhepunkt war das Wiedersehen mit einer Fotoausstellung im Zonnehuis. 1998 erreichte das HCT unter der Leitung von Theo Jansen den zweiten Platz beim BAAM-Festival und den zweiten Platz beim Wettbewerb in der Ehrendivision, in die wir vier Jahre zuvor aufgestiegen waren. Pflichtstück waren Drei tschechische Tänze und das Wahlstück Fünfte Suite für Orchester.

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